Dienstag, 21. Mai 2013, 13:49 UTC+2

Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
  +++   NÄCHSTER TERMIN:    4. Juni 2013: Back- und Kochtraining in Nürnberg, Beginn: 17:30 Uhr, für weitere Infos hier klicken  +++  
 

 
 
Du bist nicht angemeldet.[login]

unregistriert

1

Donnerstag, 16. September 2004, 09:04

Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (R. Jarisch u.a.)

[UIMG=120,190]00000001837/lit_b4409fb0.jpg[/UIMG] Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit
von R. Jarisch u.a.



Erscheinungsdatum: September 2004
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 144
Herausgeber: Thieme
ISBN: 3131053828
Erhältlich bei: demnächst bei amazon
Internet-Link: http://www.amazon.de



Beschreibung / Inhalt:

Ein erheblicher Teil nahrungsmittelinduzierter Unverträglichkeitsreaktionen ist nicht durch Allergien bedingt, sondern sind Intoleranzreaktionen ohne Beteiligung des Immunsystems. Viele unserer alltäglichen Nahrungsmittel, etwa Käse, Tomaten oder Wein, können erhebliche Mengen an Histamin enthalten, jener Substanz also, die bei allen echten Soforttypallergien als Hauptmediator die zentrale Rolle spielt. Die Aufnahme von exogenem Histamin durch die Nahrung kann bei zahlreichen Menschen entweder konstitutiv oder etwa als Folge der Einnahme von Medikamenten zum vielfach chronischen und in der Praxis oftmals unerkannten Krankheitsbild der Histamin-Intoleranz führen. Das Spektrum der möglichen Symptome reicht von Rhinitis, Hypotonie, Colitis und rezidivierender Diarrhö bis hin zu Kopfschmerz, Herzrhythmusstörungen, Asthma und Menstruationsbeschwerden.
Das Buch beschreibt Klinik, Pathomechanismus und Diagnostik der Histamin-Intoleranz, zeigt Möglichkeiten der medikamentösen Therapie auf u nd enthält zahlreiche Informationen zur Minimierung der Histaminbelastung in der täglichen Ernährung. In seiner großteils auch für den Laien verständlichen Form richtet sich das Buch sowohl an Ernährungsberater/innen und praktizierende Ärzte/innen als auch an betroffene Patienten.



Anne3

Ehrenmitglied

Beiträge: 322

Geschlecht: Weiblich

2

Dienstag, 6. März 2007, 15:58

Detailliert

Das Buch ist sehr ausführlich und richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Mediziner und enthält folglich einiges an Fachbegriffen. Es ist detaillierter als das Buch von T. Schleip und baut sozusagen darauf auf. Wer noch keine Ahnung vom Thema hat, sollte evtl. mit Schleip anfangen und dann Jarisch anschließen. Dieses Buch enthält viele Infos zu Diagnosemethoden, Laborwerten und teils auch detailliertere Listen zu den einzelnen Lebensmitteln, allerdings keine Rezepte. Etwas verunsichert hat mich, dass Hefe überhaupt nicht als histaminhaltig erwähnt wird. Dieses Buch kann man auch wunderbar zum skeptischen Arzt mitnehmen, da es von einem Mediziner geschrieben ist. Ich kann es nur sehr empfehlen!

SomnoMoni

Mitglied

Beiträge: 29

Geburtstag: 21. Februar 1965 (48)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Vogt

3

Sonntag, 5. August 2007, 01:04

ein Muss für jeden Betroffenen

Durch dieses Buch, auf das ich damals fast 1 Jahr warten musste, weil es vergriffen war, habe ich erst richtig verstanden, was in meinem Körper los war, bevor der Verdacht Histaminintoleranz sich bestätigt hatte.
Sehr wichtig in diesem Buch ist nicht nur die Beschreibung des Mechanismus, der im Körper durch histaminhaltige Lebensmittel abläuft, sondern auch der Hinweis, dass Medikamente das ganze verstärken kann.
Meine Erfahrung: Man sollte es immer dabei haben, wenn eine Untersuchung oder Operation ansteht, sodass der "fremde" Arzt gleich mal was zum Nachlesen hat und einen nicht als Psycho in die Schublade steckt! Die Kapitel Medikamente und Operationen habe ich immer als kopierte Seiten dabei!

Thema bewerten