Autorin: Anne Kamp
Titel: Gesund essen bei Histaminintoleranz : 100 abwechslungsreiche Rezepte für genussvolles Kochen und Backen bei Histaminintoleranz
Verlag: GU
Umfang: 128 S.
ISBN: 9783833818974
Preis: 14,99 €
Leseprobe: auf der Verlag-Homepage
Auf den ersten 20 Seiten wird zunächst Grundlegendes über die Krankheit Histaminintoleranz vermittelt. Darunter fällt die Diagnostik von HIT, die Definition von Pseudoallergien, Histaminliberatoren und ein Drei-Stufen-Plan, mit welchem die Betroffenen es zur Beschwerdefreiheit schaffen können. Es wird außerdem erläutert welche Histaminfallen außer Haus auf den Leser lauern. Auf den restlichen 100 Seiten bietet das Buch verträgliche Rezepte für die Betroffenen.
Besonders positiv sind mir die beiden Listen im vorderen und hinteren Buchumschlag aufgefallen. Im vorderen Teil ist ein Wochenplan enthalten, welcher sich auf die im Buch befindlichen Rezepte bezieht. Im hinteren Teil werden die Lebensmittel für den Drei-Stufen-Plan aufgeführt: verträgliche, nach einer Testphase eventuell verträgliche und welche generell gemieden werden sollten.
Wir haben bereits einige der Rezepte ausprobiert und waren begeistert. Uns hat lediglich die Auswahl einiger Zutaten verwundert. So sind z.B. Hefe, Zitronensaft, Pilze, Chili, Ajvar oder Lachs nicht für jeden Betroffenen ohne Risiko zu genießen. Einige dieser "grenzwertigen" Zutaten sind markiert und es wird darauf hingewiesen, dass sie erst nach der Testphase verwendet werden dürfen. Bei vielen Zutaten ist dies allerdings nicht gegeben, wodurch ich dieses Buch erst nach einer entsprechenden Austestungphase empfehlen möchte. Mit dem dementsprechenden Vorwissen können die Rezepte jedoch auch indivuell abgewandelt werden (z.B. Weizenmehl gegen Dinkelmehl austauschen).
Positiv fällt ebenfalls auf, dass alle Rezepte entsprechende Markierungen enthalten, wenn sie bei einer anderen zusätzlichen Nahrungsmittelunverträglichkeit verträglich, abgewandelt verträglich sind oder eben gar nicht. Diese sind: Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorbtion und Sorbitunverträglichkeit.
Ansonsten sind die Rezepte wirklich lecker und auch alle komplett bebildert, was ich bei Kochbüchern immer besonders wichtig finde.