Hallo Ihr Lieben,
bin nun heute morgen gleich zum Arzt geflitzt und habe mir Blut abnehmen lassen. Vorab habe ich die Diagnoseaufstellung des Zöliakie Treffs
dort hin gemailt, in der Hoffnung die Testen das richtige.
Freitag oder Montag müsste das Ergebnis da sein. Leider weiß ich nun nicht, ob die nicht ganz! 4 Wochen ausreichen für die Antikörper.
Ws mir dann auch leider erst auf der rückfahrt eingefallen ist: Shit! Ich nehme jeden Tag eine Aerius!

Mist!
Was die Blutspende nun umsonst?? Weiß das jemand?
Leider Reagiere ich auch auf Dinkel, Roggen, Haferflocken usw... wenn da nicht in allem mehrere gleiche Stoffe ausser Gluten
drin sind, muss es wohl das Gluten sein, oder nicht`?
Habe heute noch kein Gluten gegessen, nur Fleisch und es geht mir inzwischen schon spürbar besser. Das ist unglaublich!
Von zuviel Histamin bekomme ich vorrangig Muskelprobleme. Wie starker muskelkater und im Schlimmsten Fall auch Muskelentzündungen.
Getreide scheint meinen Muskeln gut zu bekommen, dafür meinen Knochen und Gelenken überhaupt nicht.. das ist ein Kreuz.
Unter Low Carb geht es mir noch am Besten, wobei die Kohlehydratmenge da sehr schwankt. An manchen Tagen bis zu 200 und an anderen unter 10 bis 20 Gramm.
Allerdings denke ich, das ich damit dann unter der nötigen Glutenverzehrmenge liege. Mit reinem Gluten kann ich diese zwar steigern- werde aber sicher auch
wieder am Krückstock gehen... was nun?
Du kannst Deinen Job nicht riskieren, nur weil geklaert werden muss, ob Du Zoeliakie hast, oder nicht!
Ja, genau daran scheitert es. Könnte ich die nächsten paar Monate daheim vor mich hinjammern, würde ich´s durchziehen.
Aber mein Arbeitgeber wird das icht mitmachen zumal er sich fragen wird, wie "wertvoll" ich noch bin, wenn ich jetzt schon einen
kaputten Rücken habe...
Nachtrag: Ich habe Zöliakie bei mir nie wirklich für Möglich gehalten. merkte zwar deutlich, das ich Getreide nicht vertrage, aber Zöliakie war immer so was ganz enorm
Auffallendes, das die Betreffenden schon seit Baby durch Ihre Eltern wussten, weil Sie nur noch geschrieben haben und extreme Durchfälle und Koliken hatten... so war zumindest immer meine Vorstellung... *sorry* Ich war ein ruhiges Kind, das war mein stetes Hautargument dagegen.
Je mehr ich mich mit dem Thema befasse desto deutlicher schwebt nun dieses (für mich immer Schreckenswort) über mir.. Bis auf die fehlenden Durchfälle, die ich aber in meiner Schlimmsten Zeit inklusive rapider Gewichtsabnahme auf 52 Kilo auch vorweisen kann, passt doch so ziemlich alles zusammen..

Zugenommen habe ich damals erst wieder nach striktem Meiden von Gluten nach über einem Jahr und das nur sehr langsam trotz enorm Hoher Nahrungszufuhr.
Nach ca. 1,5 Jahren dann sprunghaft, das ich gar nicht wusste, wie mir geschieht.
http://www.praxis-poschmann.de/index.php…tion=show&id=23
Zu den häufigsten Beschwerden einer Zöliakie zählen Rückenschmerzen,
Depressionen, Regelblutungsstörungen und eine nicht auf Tabletten
ansprechende Eisenmangelanämie. Durchfall tritt häufig erst als
Spätsymptom auf. In der Regel sind das Auftreten einer Laktose- und
Sorbitintoleranz frühe Warnzeichen.
- ja
- ja
- ja
- ja... kann ich alles bejahen.
Zusätzlich:
Lange Wimpern unter Glutenhaltiger Nahrung: ja
deutlicher Rückgang des Nagelmonds (Tendenz zu Klumpfingern): ja
Haarausfall: ja
Eisenmangel: ja
Bleich: ja
Schwächegefühl/ Schwindel: ja
aufgebläht: ja
Durchfall: nein
nach mehrmonatigem Verzehr: ja
Gelenkbeschwerden: ja
Anämie: ja
Konzentrationsschwäche: ja
Antriebslos: ja
SI, [abk=Fructoseintoleranz (intestinal)]
FI[/abk],
LI,
HI: ja
Bei Sorbit löst sich mir die ganze Mundschleimhaut in Fetzen auf..
ständige Übelkeit: ja
ständig latente Bauchschmerzen: ja (war irgendwie schon normal)
Magenkrämpfe/ Sodbrennen: ja
"Reizdarm": ja
und so kann ich noch ewig weiter machen...
Danke für Eure Hilfe.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Puzzle« (19. August 2010, 05:34)