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niki

Aktives Ehrenmitglied

Beiträge: 551

Geburtstag: 11. Dezember 1971 (41)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Hessen

1

Montag, 26. Juni 2006, 11:41

Hallo!
Lass dich erstmal gedrückt fühlen :knuddel:
Das mit den Psychotabletten hat mir damals mein Psychologe gesagt das es bis zu einem halben Jahr dauern kann bis sich ein gewisser Spiegel aufgebaut hat.Hast du sie alleine abgesetzt?Vielleicht wahren das auch nicht die richtigen für dich.Es gibt soviele Präparate bei mir mußten wir 6 verschiedene ausprobieren bis wir das richtige gefunden haben.Eine Psycho Kur nur 6 Wochen finde ich ein bisschen wenig wenn man solche arge Probleme hat.Wahr das wegen deiner Kinder so kurz?Oder die Krankenkasse?
LG Niki
Bin bis auf weiteres nicht mehr on!!!!!!

zuso

Aktives Ehrenmitglied

Beiträge: 647

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ruhrgebiet

2

Montag, 26. Juni 2006, 19:30

Hallo,
bevor ich von der FM wusste und mich durchgehend falsch ernährt habe hatte ich - zwar nicht so stark, wie du beschrieben hast - aber ähnliche und gleiche Symptome. Wenn ich einkaufen gegangen bin, und unterwegs war ging es, an der Uni wars ganz schlimm. Zu der Angst vor peinlichen Bauchgeräuschen kam ebenfalls das Gefühl, ich könnte die Kontrolle verlieren, vom Stuhl kippen etc. und in den Momenten, wo ich mich dann beherrscht habe, damit mir bloss keiner was anmerken kann hatte ich ebenfalls Schluckbeschwerden.

Seitdem ich all das böse Fructose- und Zuckerzeug aus meinem Körper lasse sind diese Sachen komplett verschwunden.

Ich war kurz davor mich von einem Psychodoktor mal in die Mangel nehmen zu lassen, was sich jetzt erübrigt hat.

Bist du dir sicher, dass der Auslöser die Psyche allein ist?

LG

Trilli

Neues Mitglied

3

Mittwoch, 28. Juni 2006, 16:41

Hallo Flowi,

es wird bestimmt wieder besser. Ich bin davon überzeugt.

Hast Du Deine Schilddrüse (richtig!) untersuchen lassen? Manchmal hat das damit zu tun.

Ich hatte mit Mitte 20 selber Panikattacken und habe einige Zeit gebraucht, bis ich damit klar gekommen bin. Jetzt habe ich nur noch ganz selten welche und wenn, dann weiß ich, was ich tun kann, fühle mich nicht mehr so hilflos, auch wenn ich sie nicht wirklich verhindern kann. Aber eben aushalten.

Allerdings kenne ich das Gefühl gut, wenn man nicht glaubt, dass es je besser wird.

Als es ganz schlimm war, habe ich eine Therapie gemacht und eine Selbsthilfegruppe gegründet. Die Gespräche mit anderen Betroffenen haben viel gebracht, damals gab es ja noch kein Internet. Aber ich denke, auch das "Sich von Angesicht zu Angesicht Sehen" hat einiges genutzt, man kommt sich näher als wenn man nur am Rechner schreibt.

Medikamente habe ich mal eine Zeit lang genommen, als ich nicht mehr schlafen konnte. Das war damals sehr sinnvoll, denn man muss ja erst mal wieder in den Zustand klaren Denkens kommen, bevor man an seinen Ängsten arbeiten kann.

Was mir auch geholfen hat, war die Hartnäckigkeit meiner Homoöpathin, die mich nicht aufgibt und immer unterstützt, wenn ich ungeduldig werde. Und natürlich ihre Therapie. Dafür muss man aber wirklich viel Geduld haben.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald einen Weg aus der Panik findest. Versuche, die Pflichten, die Du hast, auf ein Minimum zu reduzieren. Mach Dich so frei es irgend geht von Ansprüchen und Zwängen von außen. Das erleichtert Dir, Dich selber zu sehen und zu spüren, was Du brauchst.

Alles Gute
Christine

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