
Das war jetzt sowas wie Gedankenübertragung, ich wollte nämlich auch gerade so einen Thread eröffnen, da ich da auch noch ein paar Ideen brauchen kann (aber ohne Medis oder NEM o.ä., dazu gibt es hier ja schon etliche Threads).
Erfahrungen hab ich damit reichlich und einiges hat sich auch schon bewährt, aber es reicht noch nicht.
Am besten helfen mir lange Bäder mit Meersalz (ca. 500 g auf ein Vollbad) mit anschließender Bettruhe (so lang wie ich bade, 1-2 Std., ist das rel. anstrengend für den Körper, deshalb mach ich das max. 1x pro Woche, aber am nächsten Tag fühl ich mich besser).
Bei unvermeidbaren Belastungen mit Chemikalien (meist parfümierte, denen ich nicht ausweichen kann, da ich nun mal Geld verdienen muß) hilft manchmal viel frische Luft (wobei die hier in der Stadt nie wirklich frisch ist, am Meer geht es mir immer viel besser, aber da kann ich leider schon seit einigen Jahren nicht mehr hinfahren) und viel (nicht zu viel, das ist eher schädlich) verträgliches Wasser, wobei ich seit einiger Zeit zu jedem großen Glas Wasser ein ganz kleines bißchen Ursalz dazu nehme, weil das wohl besser ist (es gibt dazu Bücher und Infos bei Google) und das bei mir auch (zumindest als Placebo) manchmal einen Teil der
HI-Symptome ein bißchen bessert.
Eine Zeit lang hab ich auch mal jeden Tag Öl ziehen gemacht (mit desodoriertem Sonnenblumenöl (Bratöl aus dem Bioladen), weil das geschmacksneutral ist) und das war erst auch gut, aber dann war das Zahnfleisch etc. zu sehr gereizt. Vielleicht war es einfach zu oft, ich will es demnächst noch mal mit 2-3 x pro Woche probieren.
Einläufe sind bei akuten Beschwerden zwar auch geeignet, aber sie bringen auch die normale Darmtätigkeit durcheinander. Außerdem werden die meisten Giftstoffe schon lange vor dem Dickdarm in den Körper aufgenommen. Also ist auch da das Meiden der Zufuhr (Gifte, wozu auch Pestizide, Fungizide etc. in und auf "normalen" NM, Alkohol, Nikotin etc. gehören, Zusatzstoffe in NM, NEM, Pillen usw.) auch der bessere Weg.
Schröpfen, Aderlaß etc. dient nicht dazu, Gift zu entfernen (dazu sind auch die dabei entnommenen Blutmengen zu gering, außerdem sind Giftstoffe nur bei akuten Vergiftungen im Blut, ansonsten sind sie in Nieren, Hirn, Fettgewebe etc. gespeichert), sondern soll eine "Umstimmung" des Körpers bewirken, durch die der Körper sich wieder besser selbst heilen soll, was manchmal auch gelingt, aber oft gibt es nur eine Besserung und rel. oft auch garkeine Wirkung. Eine wirkliche Heilung einer krankheit macht der Körper (wenn die Bedingunggen dazu stimmen bzw, geschaffen werden) sowieso selbst, alles andere ist meist nur ein Unterdrücken bzw. Verschieben der Symptome, vor allem bei chem. Medis, die oft ein Symptom bessern und dafür auf Dauer wieder andere hervorrufen.
Ein bekannter Arzt (ich weiß leider nicht mehr welcher) sagte mal, daß Ärzte und Medis nur dazu da sind, den Patienten solang die Zeit zu vertreiben bis der Körper sich selbst geheilt hat. das ist natürlich sehr übertrieben, aber es ist schon was wahres dran.
Seit ich keine chem. Medis mehr nehmen kann (seit fast 40 Jahren) konnte ich immer wieder feststellen, daß die meisten akuten Sachen (Virusgrippe, akute Gelenkentzündungen,
DF, Verstopfung, jahreszeitlicher Haarausfall usw. und auch heftigere Sachen) von selbst wieder verschwinden (wer in der Zeit Medis bekommt, denkt dann, die hätten geholfen) und man das durch Meiden von schädlichen Sachen und unverträglichen NM etc., gesunde Lebensweise, bei Fieber usw. auch Bettruhe, bei Gelenkentzündungen durch ruhig stellen und bei den meisten Sachen auch durch ein paar alte Hausmittel beschleunigen kann.
Blutegel entnehmen auch nur wenig Blut, haben aber noch den Vorteil, daß sie während des Saugens einige Stoffe in den Körper bringen, die u.a. entzündungshemmend wirken und auch die Blutgerinnung reduzieren (für Leute mit Sal-UV sicher nicht geeignet und auch bei
HI wahrscheinlich nicht so gut).
Wenn man nicht blutarm ist, kann man beim "Aderlaß" das nützliche mit einer guten Tat verbinden und dafür sogar noch Geld bekommen, indem man Blut spendet und zwar dort, wo es Geld gibt (meist Unikliniken). Ich hab das früher regelmäßig gemacht, allerdings nicht als Therapie (die häufigen Bauchschmerzen, Kreislaufprobleme mit häufigen Synkopen, Migräne usw. hab ich damals noch einfach ignoriert, wobei sie dann auch besser wurden, was vielleicht teilweise auch mit dem Blut spenden zu tun hatte, aber noch mehr mit einer besseren und gesünderen Ernährung mit Bio-NM, während ich vorher während der Schul- und Ausbildungszeit mangels Geld (meine Eltern waren ja schon früh wegen grober ärztl. Fehldiagnosen gestorben) eher mangelernährt war), sondern weil ich eine sehr seltene Blutgruppe habe und Spenderblut sowieso oft knapp ist.
Salzsocken sind sicher auch gut, aber ich würde auch da Fußbäder mit Meersalz bevorzugen, weil man da bei empfindlicher Haut mit ganz wenig anfangen kann und auch erst mal nur kurz.
Früher gab es übrigens ansteigende Fußbäder mit Salz, wenn die Kinder durchgefroren nach Hause kamen, um Erkältungen zu vermeiden.
Rohkost mit Bio-NM und Fasten wirkt wohl auch entgiftend, ist aber bei starker Giftbelastung und/oder schlechter Entgiftungsfähigkeit eher mit Vorsicht zu genießen, besonders das Fasten. Es kann dabei durchaus zu einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustands kommen, genauso wie auch bei allen möglichen Mitteln zur Entgiftung, die zwar das Gift aus den Depots lösen, aber wenn der Körper es nicht hinausbefördern kann oder nicht schnell genug, nehmen die Beschwerden zu und das ist keineswegs positiv (wie es oft gesagt wird), da es dabei auch dazu kommen kann, daß die Gifte, die vorher rel. sicher im Fettgewebe gespeichert waren, plötzlich in den Nieren landen (wo sie erheblichen Schaden anrichten können, nicht umsonst landen immer mehr Leute an der Dialyse seit immer mehr Chemie im Essen usw. ist und viele chem. Medis genommen werden usw.) oder sogar im Gehirn, wodurch es zu schlimmen und scheinbar unerklärlichen Störungen kommen kann.
Besonders gut ging es mir mal als ich eine Weile im Süden am Meer gelebt habe, fernab von Autoabgasen etc. in einem chemiefreien Zimmer, mit chemiefreien NM und den ganzen Tag direkt am Meer an einem einsamen Strand. Da bin ich auch soviel Gift losgeworden, daß die Besserung auch nach der Rückkehr in die "Zivilisation" (erst mal in ein kl. Dorf) noch einige Monate angehalten hat, obwohl ich da nicht mehr in einer ganz chemiefreien Umgebung war. Erst als ich beruflich bedingt in die Stadt gezogen bin und die Wohnung alles andere als chemiefrei war (damals wußte ich von diesen Sachen noch so gut wie nichts, aber ich weiß halt, was da alles drin war und das war nicht gut), wurde alles wieder schlimmer, wobei ich damals mangels Infos noch nicht wußte warum. Wenn ich hier nicht beruflich gebunden wäre, würde ich vielleicht auch wieder ans Meer ziehen, aber so muß ich halt schauen, daß ich es hier schaffe, die Beschwerden wieder zu bessern. Und vielleicht helfen mir dabei ja auch die Tips aus diesem neuen Unterforum.
LG
Sandra
Alles, was ich schreibe, beruht nur auf meiner persönlichen Erfahrung und dient nur als Hinweis darauf, in welche Richtung man mal suchen könnte oder was man seinen Arzt mal fragen kann. Es ist auf keinen Fall eine med. Beratung o.ä., sondern lediglich meine persönliche Meinung.