Hallo zusammen!
Ich möchte mich kurz vorstellen: ich heiße Nadine, bin 42 Jahre alt und komme aus dem Raum Köln. Unsere Tochter hat seit Anfang des Jahres die Diagnose
FM nach einem Atemtest in der Kölner Kinderklinik nach monatelangen Beschwerden. Wir sind am Anfang gut begleitet worden durch eine Ernährungsberaterin der Kinderklinik und haben sehr gute Infos über die anfängliche Karenzzeit erhalten und viele nützliche Tipps mit nach Hause bekommen. Unsere Kleine hat ihre Unverträglichkeit eigentlich auch gut aufgenommen, in der KITA damals sind alle ganz toll damit umgegangen, die Köchin hat ihr stets ein abgewandeltesEssen gekocht, hat sich ganz große Mühe gegeben und ihre kleinen Freunde und Freundinnen haben es auch super akzeptiert, dass Anna halt ab sofort nicht immer dasselbe essen konnte wie sie und auch schon mal "ausfiel" wegen Bauchschmerzen.Leider verträgt unsere Tochter auch ganz schlecht den normalen Haushaltzucker, nur in Minimengen, so dass da natürlich auch vieles wegfällt. Nun ist Anna in der Schule, hat neue Personen um sich, einen z.T. neuen Freundeskreis,usw. und es fällt ihr sichtlich schwerer, die Unverträglichkeit zu akzeptieren. Dazu muss ich sagen, dass wir leider im Moment auch nicht so eine gute Phase haben, wo selbst die kleinsten Fehltritte Bauchschmerzen und/oder
DF verursachen. So erwischte es sie vor 2 Wochen während des Sportunterrichts in der Schule und sie war ziemlich außer sich, dass es da passiert ist, als ich sie abholen musste. Die Lehrerinnen wissen über die Unverträglichkeit Bescheid und haben im Rahmen des Sachunterrichts in meinem Dabeisein auch behutsam mit ihr und der Klasse darüber gesprochen und ich habe den Eindruck, dass auch dort alles sehr gut angenommen worden ist. Jedoch ist es Anna in den letzten Wochen immer bewusster geworden, dass sie "anders" ist, weil sie eben nicht einfach so Gummibärchen essen darf, sie andere Schoki essen muss als eben "Kinderriegel und Co." und auf Kindergeburtstagen halt die von mir gebackenen Muffins usw. essen muss und nicht den bunten "Lillifee-Kuchen" der Freundinnen. Sie ist richtig geknickt darüber, da kann ich ihr auch noch so tolle Sachen backen, bei FRUSANO die leckeren Sachen bestellen, sie möchte einfach mal wieder so essen wie alle anderen auch...Früher hat sie es leichter hingenommen, auch wenn sie mal mit Bauchschmerzen da lag oder sich mit Übelkeit, Erbrechen oder
DF plagte, wenn es vorbei war, sprang sie sozusagen auf und "weiter ging es". Wenn sie nun Probleme hat, wird sie richtig traurig, fängt zu weinen an, weil sie z.B. eine Verabredung absagen muss und sagte mir neulich auch, dass sie zu bestimmten Leuten nicht mehr hingehen mag, weil sie Angst hat, es könne dort auch passieren. Kennt ihr solche Phasen auch bei euren Kindern und was unternehmt ihr alles, damit es den Mäusen wieder besser geht? Denn als Mutter nimmt man das ja auch nicht so einfach hin. Und dann wollte ich euch noch fragen, ob ihr bei euren Kindern auch Zeiten habt, wo sie manches viel schlechter an Lebensmitteln vertragen, was sonst eigentlich gut geklappt hat. Ich danke euch sehr fürs Lesen und hoffe, ihr habt ein paar Tipps für mich!! Viele Grüße, Nadine