Hallo Anja,
danke für Deinen Bericht. Am besten schreibe ich Dir eine PN. Hoffe, ich komme heute Abend dazu.
Bis dann.
LG
Connie
Bericht nach der Reise (da der letzte Beitrag meiner war, kann ich nur anhängen):
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich habe den Urlaub sehr genossen und hatte so gut wie keine Probleme. Natürlich habe ich vorgesorgt, indem ich täglich morgens einen H1-Blocker (Cetirizin), einen
H2-Blocker (Famotidin) und zum Mittag- und Abendessen je zwei DAOSin genommen habe. Ich hatte auch mal Durchfall, aber die anderen aus der Reisegruppe hat es auch mal erwischt, besonders nach dem Besuch eines mexikanischen Restaurants. Da waren fast alle aus der Gruppe leicht bis mittelmäßig lädiert - und das waren keine HIler.
Essensmäßig habe ich mich natürlich ziemlich eingeschränkt, d.h. Huhn mittags und abends. An Fisch und anderes Fleisch habe ich mit - mit Ausnahme von 2x Schwein - nicht getraut. Auch die leckeren Zitrusfrüchte hab ich liegen gelassen und Salat roh gegessen, z.B. Gurke, Rettich u.ä.
An unseren Frühstücksbüffets gab es alles, was das Herz begehrt. Nach dem Frühstück, wo ich ja kein DAOSin genommen habe, ging es mir nie schlecht. Ich habe viel kuchenartiges (z.B. Muffins) oder Blätterteig gegessen, aber auch Toast und Brötchen. Der Kaffee mit Milch war okay für mich, das trinke ich zu Hause auch.
In jedem Restaurant oder in jeder Finca gab es spezielle Cocktails, die ich vertragen habe. Da immer Alkohol drin war - natürlich hauptsächlich der heimische Rum - ist meine Erfahrung hier sicher nicht repräsentativ. Für mich war es ok. Wasser aus der Leitung habe ich natürlich nicht getrunken und auch meine Zähne nicht damit geputzt. Obst habe ich geschält gegessen: Guaven (lecker!), Melonen, Papaya, Mango und manchmal auch ein Stück Ananas.
Bei meinem DAO-Wert von 8,5 bin ich halt nicht so eingeschränkt wie viele andere hier im Forum. Trotzdem habe ich darauf geachtet, dass ich nie zu viel auf einmal sündige. Bananen, Schokolade, Tomaten etc. waren auch für mich tabu.
Das Land selbst ist sehr beeindruckend. Man lernt es allerdings nicht wirklich kennen, wenn man nur in einer Hotelanlage bleibt. Wir haben die ganze Insel bereist. Havanna ist voller Atmosphäre, aber auch voller Gegensätze. Man wird viel mit der Armut konfrontiert und angebettelt. Die meisten fragen nach Seife, Kugelschreiber oder Peso/Dollar/Euro. Tatsächlich machen sie alles zu Geld, was sie von den Touris erhalten. Sie kommen sonst oft einfach nicht zurecht, da die Arbeitslosigkeit groß (offiziell natürlich nicht) bzw. die Bezahlung niedrig ist.
Eine wunderschöne Gegend ist Baracoa, in der Nähe von Guantanamo. Es ist eine feuchte Ecke und deshalb üppig grün (Palmen, Farne, Bananen, Zuckerrohr, Kakteen, Blumen, Kakao,...). Ich konnte mich gar nicht satt sehen.
Und eine niedliche Ortschaft ist Trinidad. Sehr hübsch und schnuckelig, aber auch viel Tourismus.
Ich würde jederzeit wieder eine solche Reise machen. Auf eigene Faust würde man wahrscheinlich viel nicht sehen, dafür könnte man seinen eigenen Rhythmus wählen.
Das soll mal genügen. Wer Fragen hat, kann mich gern ansprechen.
Liebe Grüße
Connie